Als Christ im Ausnahmezustand leben – in Adamawa, Yobe und Borno

Von Rev. Fr. Maurice Kwairanga, Yola, Nigeria

Rev. Fr. Maurice Kwairanga, JDPC Coordinator, Katholische Diözese von Yola, Nigeria.  Foto: missio

Rev. Fr. Maurice Kwairanga, JDPC Coordinator, Katholische Diözese von Yola, Nigeria. / Foto: missio


Das Ausrufen des Ausnahmezustandes in den drei Staaten Adamawa, Yobe und Borno wurde von den meisten Christen hier begrüßt. Auch wenn damit die Beschlagnahme von Netzwerken, Bewegungseinschränkungen und endlose Stopp- und Durchsuchungs-Aktionen bei den zahlreichen Grenzkontrollen, die in den betroffenen Gegenden sind, einhergehen.

Ganz allgemein gesprochen hat dies alles positive Auswirkungen auf das Leben der Christen:

Anbetungsstätten sind vor Angriffen geschützt: Seit der Erklärung des Ausnahmezustandes haben wir noch keinen Angriff auf Kirchen oder Gemeinde-Grundstücke verbucht. Früher waren die meisten Menschen zu verängstigt, um zur Kirche zu gehen.

Kein Christ wurde getötet: Rev. Fr. Charles Damboyi, der Verwalter der St. Theresa-Kathedrale Yola im Staat Adamawa sagte, dass keiner seiner Gemeindemitglieder erschossen wurde. Vorher sind eine Großzahl der katholischen Gemeindemitglieder vor ihren Läden, insbesondere in Jimeta, entlang der Bischof-Sheehan-Straße erschossen worden.

Keine ununterbrochenen Bombenangriffe an öffentlichen Plätzen mehr: Die Menschen gingen nur unter Angst zu Einkaufszentren, offenen Märkten und großen Regierungsgebäuden, weil solche Plätze zuvor attackiert worden sind. Man wusste nie, wann der nächste Angriff kommen würde. Das Vertrauen der Menschen ihren Alltag wieder aufzunehmen, wurde durch die starke Präsenz der Sicherheitskräfte wieder hergestellt.

Wir danken Gott für den mutigen Schritt, den Präsident Goodluck Jonathan getan hat, um die Normalität der krisengeschüttelten Nord-Ost Region von Nigeria wieder herzustellen. Wir beten für eine friedvolle Gesellschaft und religiösen Frieden.

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