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Report on the current situation of religious freedom in Pakistan

December 2017: Report on the current situation of religious freedom in Pakistan

In Faisalbad fordern Demonstranten nach den Anschläge von Lahore an Ostersonntag die pakistanische Regierung auf, einen Aktionsplan gegen Hass und Intoleranz zu entwickeln. Foto: missio / S. Sheeky

In Faisalbad fordern Demonstranten nach den Anschläge von Lahore an Ostersonntag die pakistanische Regierung auf, einen Aktionsplan gegen Hass und Intoleranz zu entwickeln. Foto: missio / S. Sheeky

The ancestors of most Pakistani Christians were oppressed, low-caste Hindus who converted to Christianity in the 1800s when European evangelists spread the Christian gospel on the subcontinent under British colonial rule. Pakistan was come into being in the name of Islam after Muslims of the Indian subcontinent called for a separate homeland. Although Muhammad Ali Jinnah, the nation’s founder, addressing the Constituent Assembly stated that citizens may belong to any religion as it has nothing to do with the business of the state, a resolution proclaiming that the future constitution of Pakistan would be modeled on the ideology and principles of Islam was kept as a preamble of the Constitution. In 1985, when it was made an integral part of the text, Pakistan became an Islamic republic, and the Council of Islamic Ideology and the Shariah (Islamic) court were established.

Currently, Pakistani Christians face discrimination from the law of the land as well as threats of violence in a country where 97 percent of the population is Muslim. Pakistan is the 3rd most populous Muslim country and Islam is the official religion of Pakistan. The total number of Christians in Pakistan was estimated at 2.5 million in 2005, or 1.6% of the population.

Societal Attitudes towards Christians

The Christians generally have good relations with other religious minorities and some liberal Muslims” but overall attitudes are overwhelmingly negative. Many Pakistanis citizens consider local Christians to be “Western” agents and believe that they act on behalf of “the West” to promote a “foreign agenda” According to the report of Jinnah institute from 2012-2015 at least 351 incidents of violence were carried out against minorities. Report also stated that Pakistani Christians faced intense and persistent threats, harassment and acts of violence during the reporting period from January 2012 to June 2015. Over 40 attacks of varying intensity targeted the Christian community, seven churches were damaged and 14 Christians were charged with blasphemy. Sexual assault cases; forced conversions and kidnapping were common and often went unchecked by the state.

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Verurteilung des Angriffs auf die Bethel Memorial Kirche in Pakistan

Die Bethel Memorial Church in der pakistanischen Stadt Quetta, die Provinzhauptstadt Belutschistans, wurde am dritten Advent brutal angegriffen. Dabei sind acht Menschen getötet und 20 weitere verletzt worden. Bisher hat noch keine Terrorgruppe die Tat für sich beansprucht. Dazu haben katholische Kirchenvertreter eine Stellungnahme abgegeben, die missio vorliegt.

pakistanflaggeDarin haben Erzbischof Dr. Joseph Arshad, Vorsitzender der NCJP (National Commission for Justice and Peace), Rev. Fr. Emmanuel Yousaf (Mani), nationaler Direktor der NCJP und Herr Cecil S. Chaudhry Exekutivdirektor der NCJP den feigen und unmenschlichen Angriff auf die Kirche verurteilt. Sie sprachen den Opfern ihr Beileid aus. Gleichzeitig würdigten sie die schnelle Reaktion der Polizei und Sicherheitskräfte, die fast 400 Gottesdienstbesucher schützen konnten.

Während der Chief Minister von Belutschistan und andere zuständige Behörden den Angriff nachdrücklich verurteilten, forderte die Kommission die Regierung auf, die Täter vor Gericht zu bringen und extremistische Elemente und Ursachen dieser Intoleranz anzusprechen. Sie betonten ferner die Notwendigkeit, Maßnahmen zum Schutz aller Bürger zu verschärfen, insbesondere während der Weihnachtszeit.  Sie baten die Gemeinschaft auch, mit Beamten zusammenzuarbeiten und ihre Freiwilligendienste für den Schutz und die Sicherheit der Menschen während der Weihnachtszeit auszudehnen.

Die Kommission forderte ferner alle Maßnahmen zur Gewährleistung der tatsächlichen Umsetzung des Urteils des Obersten Gerichtshofs vom 19. Juni 2014 und des nationalen Aktionsplans als oberste Priorität der Regierung zur Ausrottung des Terrorismus und des Extremismus aus dem Land zu verfolgen. Darüber hinaus wurde die Regierung gebeten, sich mit den Freiwilligen der örtlichen Kirche zusammenzuschließen, um Ihnen eine angemessene Ausbildung in Notsituationen zu bieten.

Erzbischof Dr. Joseph Arshad und Pater Emmanuel Yousaf erklärten weiter, dass die Ungewissheit des Lebens unvermeidlich ist. Trotzdem nimmt die Anzahl, die auf solch eine Art und Weise umgekommen sind, in Pakistan zu. Wir beten also zu unserem Herrn Jesus Christus, dass er uns als Nation Kraft, Weisheit, Toleranz und Frieden gewähren möge. Möge Gott den Familien der Opfer Kraft geben, um den Verlust ihrer Geliebten zu ertragen. Den Verletzten wünschen wir eine schnelle Genesung.

Große Sorge um Asia Bibi

Vor acht Jahren am 19. Juni 2009 wurde sie von der Polizei festgenommen.Vor acht Jahren am 19. Juni 2009 wurde sie von der Polizei festgenommen

Vor acht Jahren wurde Asia Bibi von der Polizei festgenommen.

missio-Präsident Krämer: Pakistan darf Berufungsverhandlung gegen Todesstrafe nicht weiter verschleppen – Bundesregierung soll sich einschalten – Vor acht Jahren am 19. Juni 2009 nach Blasphemie-Vorwurf verhaftet

„Wir machen uns große Sorgen um Asia Bibi, weil ihre Berufungsverhandlung immer weiter verschleppt wird“, erinnert Prälat Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio in Aachen, an die Christin aus Pakistan, die wegen des Vorwurfs der Blasphemie zum Tod verurteilt ist. Vor acht Jahren am 19. Juni 2009 wurde sie von der Polizei festgenommen. Vor drei Jahren hatte missio Aachen eine Petition mit 18.425 Unterschriften für die Freiheit von Asia Bibi an die Bundesregierung übergeben. Diese übergab sie an die pakistanischen Verantwortlichen.

Zuletzt im April Ansetzung Verhandlung abgesagt
Asia Bibi war nach einem Streit mit Erntearbeiterinnen der Blasphemie angeklagt und 2010 zum Tod verurteilt worden. Sie bestreitet alle Vorwürfe. Berufungen in den ersten Instanzen scheiterten. Der Fall ist seitdem in letzter Instanz am Obersten Gerichtshof in Pakistan anhängig. Einer der drei zuständigen Richter hatte sich im Oktober vergangenen Jahres für befangen erklärt, weshalb die angesetzte Berufungsverhandlung gegen das Todesurteil verschoben wurde. Zuletzt lehnte die pakistanische Justiz im April den Antrag ab, eine Verhandlung in diesem Juni anzusetzen. Es ist noch kein Richter für die entsprechende Kammer nachnominiert worden.

Prälat Krämer: „Druck islamistischer Fanatiker auf Gerichtshof ist enorm“
„Unsere Partner in Pakistan sind ratlos und befürchten, dass eine Berufung so lange hinausgeschoben werden könnte, bis die fünffache Mutter und ihre Familie vollständig zermürbt ist oder sie sogar stirbt“, so Prälat Krämer. „Der Druck islamistischer Fanatiker auf den Obersten Gerichtshof ist enorm. Sie drohen mit offener Gewalt, sollte das Todesurteil gegen Asia Bibi aufgehoben werden. Davor haben die Richter Angst“, berichtet Prälat Krämer weiter. Bisher wurde in Pakistan noch kein Todesurteil wegen Blasphemie tatsächlich vollstreckt.

Verfolgung angeblicher Blasphemie auf Social Media ausgedehnt
Zuletzt wurde Anfang Juni ein 30-jähriger Muslim schiitischen Glaubens in Pakistan aufgrund von Kommentaren auf der Social-Media-Plattform Facebook wegen Blasphemie zum Tod verurteilt. In Pakistan stellen sunnitische Muslime die Mehrheit der Bevölkerung. „Der Missbrauch der Blasphemiegesetze in Pakistan nimmt immer stärkere politische Dimensionen an. Er wird jetzt auf den digitalen Raum ausgedehnt, was neu ist“, so Prälat Krämer. Gleichzeitig erfolgten immer mehr Anzeigen wegen Blasphemie in Zusammenhang mit neueren Anti-Terror-Gesetzen in Pakistan. „Die Bundesregierung sollte sich deshalb im Gespräch mit der pakistanischen Regierung dafür einsetzen, dass der Missbrauch der Blasphemiegesetze wirksam eingedämmt wird“, forderte Prälat Krämer zum achten Jahrestag der Verhaftung von Asia Bibi. „Und die Bundesregierung sollte auch alle diplomatischen Mittel nutzen, um in den Fall Asia Bibi wieder Bewegung zu bringen“, so Krämer.

Hintergrund: Blasphemiegesetze in Pakistan

Der Fall der pakistanischen Christin Asia Bibi steht stellvertretend für die Problematik der Blasphemiegesetze in Pakistan. Das pakistanische Strafgesetzbuch sieht – neben weiteren Tatbeständen – für die Verunglimpfung des Propheten Mohammed die Todesstrafe, für die Verunglimpfung des Korans lebenslange Haftstrafen vor. Bis 1982 waren dazu allerdings nur neun Fälle vor Gericht behandelt worden, seitdem nach Angaben pakistanischer Quellen (Stand Mitte 2013) rund 1.250 Fälle. Betroffen sind davon etwas mehr als 600 Muslime, rund 460 Ahmadis (eine Gruppe, die von Muslimen nicht als Muslime anerkannt werden), circa 160 Christen, knapp 30 Hindu und andere. Gerichtlich verhängte Todesstrafen sind bisher noch nicht vollstreckt worden. Allerdings kamen seit 1991 rund 50 Personen gewaltsam durch Attentate oder außergerichtliche Lynchjustiz zu Tode, nachdem sie aus dem Gefängnis entlassen oder mit Blasphemievorwürfen in Verbindung gebracht worden waren. Neuere Zahlen liegen missio derzeit nicht vor.

Die Gesetze zu „religionsbezogenen Vergehen“ – offiziell taucht das Wort Blasphemiegesetz im pakistanischen Strafgesetzbuch nicht auf – sind ursprünglich 1860 noch unter britischer Herrschaft in Kraft getreten. Sie wurden nach der Staatsgründung Pakistans 1947 mit übernommen und mehrmals erweitert. Die fünf umstrittensten Paragraphen wurden zwischen 1980 und 1986 während der Militärherrschaft von General Zia-ul-Haq eingeführt. Heute kann selbst die Kritik an diesen Gesetzen als Vorwand für eine Anklage wegen Gotteslästerung dienen.

Im Alltag wird das Blasphemiegesetz dazu missbraucht, um im Zuge von Nachbarschaftsfehden, politischer Querelen oder ökonomischer Streitigkeiten missliebige Personen und religiöse Minderheiten auszuschalten oder unter Druck zu setzen. Das Gesetz prägt die politische Kultur Pakistans und schafft eine Sphäre allgemeinen Misstrauens und der Einschüchterung. Gerade für Minderheiten und moderate Muslime ist es schwierig, sich öffentlich zum Blasphemiegesetz zu äußern. Das zeigen zwei Beispiele: Zwei prominente Politiker in Pakistan hatten sich für die vor sieben Jahren aufgrund des Blasphemiegesetzes zum Tode verurteilte Asia Bibi eingesetzt. Der damalige Minister für religiöse Minderheiten in der Regierung Pakistans, Shabbaz Bhatti, wurde am 2. März 2011 ermordet. Salman Taseer, Gouverneur der Provinz Punjab, wurde am 4. Januar 2011 von seinem eigenen Leibwächter erschossen. Seitdem halten sich Politiker und hohe Angehörige der Justiz zurück.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.

 

Alternation of blasphemy laws in Pakistan is stagnating

by S. Sheeky

Let me let you know that question about Blasphemy laws in Pakistan is still stagnating. We could not say anything about the changes in law until our parliamentarian would have talk in parliament over this issue. Anyhow, good thing is that police is strict to have concrete probe before registering case in police station, and government is trying its best to avoid the misuse of this law against personal scores. Therefore police is strictly advised to have adequate investigation on the cases so that no innocent person could be imprisoned and punished. We hope, that wise steps taken by government and parliament will reduce entering false cases of blasphemy in police stations. There is no talk here to amend this law so far, but steps been taken to avoid misuse of it.

Änderung der Blasphemiegesetze in Pakistan stagniert

Die Christin Asia Bibi ist 2009 in Pakistan von einem Bezirksgericht im Punjab zum Tod verurteilt worden. Anklage: Gotteslästerung.

Sie hatte bei der Feldarbeit aus einem nahegelegenen Brunnen geschöpft. Muslimische Kolleginnen beschuldigten sie, als Christin damit das Wasser des Brunnens unrein gemacht zu haben. In einem anschließenden Disput soll die Mutter von fünf Kindern den Propheten Mohammed beleidigt haben. Einen Tag später wurde sie verhaftet.

Spätere Recherchen ergaben, dass der Vorwurf der Gotteslästerung für eine private Fehde missbraucht worden war. Asia B. aber sitzt seitdem im Gefängnis, ihre Familie musste untertauchen. S. Sheeky äußert sich zu der aktuellen Lage in Pakistan.

“Leider hat sich in der letzten Zeit nicht viel getan. Die Frage nach den Blasphemiegesetzen stagniert. Wir können nichts zu den Gesetzesänderungen sagen, bis das Parlament darüber spricht. Gut ist, dass die Polizei mittlerweile die Sache ernst nimmt. Bevor eine Verhaftung stattfindet, wird der Fall genau überprüft. Die Regierung versucht den Missbrauch des Gesetzes in persönlichen Angelegenheiten zu vermeiden. Daher wird der Polizei dringend empfohlen, angemessene Untersuchungen in allen Fällen durchzuführen, damit keine Unschuldigen eingesperrt oder bestraft werden.

Wir hoffen, dass das Parlament und die Regierung weise Schritte gehen werden, damit Unschuldige, die der Gotteslästerung beschuldigt werden, nicht verhaftet werden.

Es ist bisher nicht die Rede davon dieses Gesetz zu ändern, aber es wurden Schritte eingeleitet, um den Missbrauch des Gesetzes zu vermeiden.”

                                                                                                       von S. Sheeky

Nachricht von der pakistanischen Bischofskonferenz

von S. Sheeky

Wir, die pakistanische Bischofskonferenz, haben unsere zweite jährliche Versammlung im Renewal Center in Lahore abgehalten. Nach einer kurzen Reflektion, die das Leben der Kirche und der Menschen in unserem Land betrafen, würden wir gerne die folgende Nachricht an die Gemeinschaft richten…

Das Jahr der Barmherzigkeit

Seit dem Zeitpunkt, als Papst Franziskus sein Pontifikat angetreten hat, brachte er neues Leben in die Katholische Kirche, er gab ihr neue Kraft. Er rief das Jahr der Barmherzigkeit aus, das einen Akkord in den Herzen von Millionen von Katholiken auf der ganzen Welt angeschlagen hat. Die Pforte der Barmherzigkeit wurde nicht nur im Vatikan, sondern auf der ganzen Welt geöffnet. Viele Menschen sind zu Kirchen gepilgert und haben die Werke der Barmherzigkeit vollbracht, indem sie beispielsweise notleidenden Menschen geholfen haben.

Mutter Teresa, eine Heilige unserer Zeit, war eine wichtige Säule der Barmherzigkeit und leistete barmherzige Dienste für die Menschheit. Sie war eine großzügige Spenderin göttlicher Barmherzigkeit, weil sie für jeden da war, der sie brauchte. Für Mutter Teresa war Barmherzigkeit wie Salz, das ihrer Arbeit Geschmack verlieh, es war das Licht, das in der Dunkelheit schien. Abdul Sattar Edhi hat ebenfalls einen tiefen Sinn in der Liebe und Fürsorge für andere gesehen, die sich in seinem lebenslangen Dienst für die Menschen in Pakistan wiederspiegelt. Er beschloss seinen Mitmenschen zu helfen, indem er ihnen Zugang zu medizinischer Versorgung, einem 24 h Rettungsdienst, Waisenhäusern gewährte. Während des Jahres der Barmherzigkeit, trauern wir um Bruder Bischof Rufin Anthony. Er war ein Mann des Gebets und der Barmherzigkeit. Sein Tod erinnert uns daran, wie sehr wir gute Priester brauchen, die voller Gnade und Liebe sind. Wir beten für sein ewiges Leben und sind für seine Dienste an der Kirche sehr dankbar.

Wir danken allen, besonders denjenigen, die während des Jahres der Barmherzigkeit ihren Besitz mit anderen geteilt haben und bedürftigen Menschen geholfen haben. Wir bitten sie darum, ihre Arbeit weiterzuführen und ein Vorbild für andere zu sein.

Korruption und Armut

Korruption und Armut gehen Hand in Hand. Wenn die Korruptionsrate steigt, leidet die Wirtschaft eines Landes. Armut schwillt an und Wohlstand schindet dahin. Korrupte Menschen missbrauchen die finanzwirtschaftlichen Ressourcen und lassen die Gesellschaft in einen bodenlosen Abgrund aus Armut fallen. Sie werden immer reicher, während die breitere Bevölkerung immer ärmer wird. Sie verpassen keine Gelegenheit, um die finanziellen Quellen des Landes zu verschlingen. Sie sind wie Termiten der Armut, die die Wurzeln der Bäume der ökonomischen Produktion auffressen, sodass das Rad des Wohlstands immer langsamer wird. Es entsteht Raum für Bestechungen, Unrecht, Gesetzlosigkeit, Raub, Diebstahl und Morde. Chaos übersät den Staat. Die Verknüpfung zwischen Korruption und Terrorismus, Instabilität und Armut wird deutlicher in der Gesellschaft sichtbar. Die pakistanische Bischofskonferenz achtet deswegen darauf, dass die Regierung sich um das Chaos kümmert und jegliche Korruption verbannt.

Volkszählung

Die Bischöfe machen sich sorgen über die verspätete Volkszählung. Fristgerechte Zählungen sind wichtig, damit ein Land gut geleitet werden kann. Die pakistanische Bischofskonferenz ist darum bemüht die christliche Bevölkerung kennenzulernen, um ihnen spirituelle und soziale Dienste anbieten zu können. Seit Kurzem gibt es Gerüchte über die bevorstehende Volkszählung. Die Bischöfe halten Priester, Katechisten und Lehrer dazu an, die christliche Bevölkerung darüber zu unterrichten, dass ihre Namen registriert werden sollen. Die regionalen Führer, Caritas Mitarbeiter, Gerechtigkeits- und Friedenskommissionen und die regionalen Regierungsräte müssen dem betroffenen Amt dabei helfen, dass kein Christ / keine Christin bei der nächsten Zählung vergessen wird.

Die Minderheiten

Ein lobenswerter Schritt, der von der vorherigen Regierung eingeleitet wurde, ist, dass Studenten, die einer Minderheit angehören, Arbeitsmöglichkeiten erhalten, obwohl sie landesweit Diskriminierung erfahren. Wir unterstützen und befürworten die Regierung bei ihrem Vorhaben und überprüfen, ob es Unstimmigkeiten gibt, die von eigennützigem Interesse geleitet werden.

Christliche Heiratsverordnung von 1872 und die Scheidungsverordnung von 1869

Die Katholische Kirche sowie andere Konfessionen in Pakistan haben den Gesetzentwurf, der dem Parlament vorgelegt wird, gelesen und studiert. Dabei geht es um die Christliche Heiratsverordnung von 1872 und die Scheidungsverordnung von 1869.

Die Katholische Kirche sowie andere Konfessionen haben den Entwurf, mit der freundlichen Unterstützung von der Nationalen Katholischen Kommission für Gerechtigkeit und Frieden, gelesen. Die Lehren der Bibel, die christliche Tradition und gegenwärtige Meinungen wurden dabei beachtet. Die Lehren Jesu zu Heirat, Familie und Scheidung sind den pakistanischen Gesetzen ordnungsgemäß angepasst und können von Christen mit reinem Gewissen akzeptiert werden. Die Bischofskonferenz dankt allen Regierungen in Pakistan, den gewählten Mitgliedern der Nationalversammlung und dem Senat, den Anwälten und Theologen für ihre harte Arbeit, die sie seit über 10 Jahren leisten – auf dass das Gesetz akzeptiert und geändert wird. Wir hoffen, dass das Gesetz das Familienleben der Christen bereichert.

Ein Ruf nach Ruhe und Frieden

Ruhe und Frieden erscheinen seit Jahrzehnten wie ein weit entfernter Traum. Es scheint, dass das Dasein unseres Landes und die Ruhe sich verflüchtigt haben, verflüchtigt in den Äther des Extremismus, der gezielten Morde, des Terrorismus und der Unsicherheit. Der Missklang der Politiker und der unsozialen Aktionen, die aus verschiedenen Bereichen der Bevölkerung kommen, verschlechtern den Zustand der Ruhe und des Friedens in unserem Land.

Wir danken der pakistanischen Armee für ihre Bemühungen und Opfer, die sie während des Kampfes gegen den Terrorismus geleistet haben und laden alle politischen Führer dazu ein, sich für die Ruhe und den Frieden im Land stark zu machen.

Wir leben in Hoffnung

Wir sind Christen und glauben an den auferstandenen Herrn Jesus Christus. Er versichert uns, dass er immer und zu jeder Zeit mit uns ist, bis ans Ende aller Tage. Er ist auf unserer Seite, auch in den dunkelsten Momenten unseres Lebens. Wie auch immer der Weg aussehen mag, wir verlieren nicht unsere Hoffnung. Wir wissen, dass er an unserer Seite ist und den Weg mit uns geht. Pakistan hat Probleme, wie auch viele andere Länder sie haben. In einigen Fällen verängstigen uns die Probleme, aber wir beten dafür, dass unsere Führer das Richtige tun und die Wahrheit verteidigen. Wir bitten alle Christen darum, zu dem Wachstum und dem Fortschritt des Landes beizutragen. Pakistan ist unser Zuhause und wir werden immer loyale Bürger bleiben, die für die Entwicklung des Landes arbeiten. Möge Gott der Allmächtige unser Land und die Menschen darin segnen.

Pakistan Catholic Bishop’s Conference November 2016

We, the Pakistan Catholic Bishops’ Conference (PCBC), held our Second Plenary Annual Meeting in the Renewal Centre in Lahore last weekend of November, 2016. After having reflected prayerfully, on the issues that are affecting the life of the Church and the people of our beloved country, we would like to present the following message to our community and the people of good will:

Year of Mercy

Since the time, His Holiness Pope Francis began his Pontificate he has brought new life to the Catholic Church giving it new vigor and Mission. One step he took was to declare Extraordinary Jubilee, the Year of Mercy, which struck a chord in the hearts of millions of Catholics across the world. The Door of Mercy was opened not only in the Vatican but also in countries across the globe. People have frequented the Sacrament of Reconciliation and visited Churches in pilgrimages. They have increased Works of Mercy dramatically helping people in greater need.

Mother Teresa of Calcutta, a great saint of our time, has been a great pillar of mercy and service to humanity. She was a generous dispenser of divine mercy, making herself available for everyone. For Mother Teresa, mercy was the ‘salt’ which gave flavour to her work, it was the ‘light’ which shone in the darkness of the many who no longer had tears to shed for their poverty and suffering”. Abdul Sattar Edhi too instilled a deep sense of love and care for people that transitioned to his lifelong service to the people of Pakistan. Edhi took the resolve to help his fellow human beings by providing medical and basic facilities including the 24 hour ambulance service, shelter home, orphanages and several relief operations that belong solely to his credit. During this year of mercy, we are sad to lose a brother Bishop Rufin Anthony. He was a man of prayer and mercy. His death has reminded us of the need of good holy priests, full of mercy and love. We pray for his eternal rest and are grateful for his services to the Church.

We appeal to all, in particular to those who during the year of mercy have benefitted to share their richness with others, especially the youth and other people who in different parishes helped poor people in greater need, to continue the good works of mercy and be an example to the people around in their lives.

Corruption and poverty

Corruption and poverty go hand in hand. When malpractices of corruption rise, the economies of countries fall. Poverty starts swelling and prosperity begins dwindling. The corrupt go on conning the fiscal resources of the country by fair and foul guiles hurling the greater segment of the society into the bottomless abyss of poverty. They become richer and richer and the general public becomes poorer and poorer. They miss no chance to devour countries’ financial sources and the white ants of poverty start eating up the very roots of the trees of economic produce. Investments lose their pace and the wheel of prosperity slows down. Consequently, vacuums are created for abuses of bribery, injustice, lawlessness, robberies, thefts and killings. Melee and mayhem overtake the state. The nexus between corruption and terrorism, and instability and poverty becomes stronger and stronger in the societies. PCBC thus draws immediate attention of the government to take strong action to get rid of the existing chaos in the society and daringly wipe out every tint of corruption from the sacred face of our beloved motherland.

Census

Bishops expressed deep concern over the extraordinarily belated Census in the country. Timely Censuses are always important for the state’s good governance and better management. PCBC is keenly aspiring to know the Christian population and their ratio in Pakistan, our country, in order to conveniently provide them spiritual and social services. Since presently there are rumors of the upcoming Census in the near future, the Bishops urge the priests, the catechists and the teachers to educate the Christian populace to get their names registered in this process. The Local leaders, Caritas workers, Justice and Peace Commissions and the local government councilors must actively help the concerned department that no Christian is left out to be registered in the upcoming Census.

Minority Quota

One praiseworthy step taken by the previous government was the grant of quota system for minority students to avail employment opportunities against the unfortunate existing trend of discrimination. We strongly support the government to strictly sustain its implementation in face of the present tendency and keep proper check on irregularities caused by the people of vested interest.

The Christian Marriage Act of 1872 and The Divorce Act 1869.  

The Catholic Church and the other Churches of various denominations in Pakistan have taken keen interest in reading and studying the bill to be presented to the Parliament on the following two Acts: 1. The Christian Marriage Act of 1872 and 2. The Divorce Act of 1869.

The Catholic Church along with all the major denominations of Christians has studied the Draft Acts with the Secretarial help of National Catholic Commission for Justice and Peace (NCJP) so that the teachings of the Holy Bible, the Christian tradition and contemporary opinions are fully respected. The teachings of Jesus on marriage and the family are duly conformed to Pakistani laws of Marriage and, Divorce are such that Christians can accept with a clean conscience. The PCBC thanks all the governments of Pakistan, the elected members of the National Assembly and the Senate, the lawyers and theologians for their hard work for more than a decade to deliberate, change and accept the proposed Acts. We hope this will help Christian family life to grow.

A Call for Calm and peace

Calm and peace seems like a forgotten dream in the country since decades. It looks as if our country’s peaceful coexistence and calm have all evaporated into the ether leaving the country in the tight grip of the extremism, sectarian killings, target killings, terrorism, uncertainty and insecurity. Cacophony of the politicos and antisocial actions by various sections of the society are worsening the state of calm and peace in the country.

We salute Pak Army for its efforts and sacrifices for the fight against terrorism and invite all the political leaders to play their role to establish calm and peace in the society. However, we also remind the government of its duty to provide calm and peace to the citizens and pray that the people of good will may come forward to set the country on her peaceful and stable footings.

We live with Hope

We are Christians who believe in the Risen Lord Jesus. He assures us that He is with us at all times till the end of the ages. He is at our side, even in the darkest moments of our life. No matter what the trials are, we do not lose hope. We know we have Him at our side journeying with us. Pakistan has problems like many other countries of the world. In some cases our problems may frighten us, but we pray that our leaders will always do what is right and stand up for the truth. We appeal to all Christians and citizens of good will to contribute liberally to the growth and progress of the nation. Pakistan is our home and we will always be loyal citizens working for its development. May Almighty God bless our country and people!

Report:                                              S. Sheeky