Menschenrechtsstudie: Religiöser Extremismus und Gewalt in Tansania

von Elias O. Opongo SJ / Felix J. Phiri MAfr

Religiös begründete Gewalt hat in Tansania  eine lange Geschichte. Die Gewalt insbesondere zwischen Christen und Muslimen tritt jedoch seit 1980 besonders deutlich hervor.63-tansania-religioeser-extremismus_full_p

In den letzten Jahren haben die Spannungen besonders zwischen den Anhängern dieser beiden Religionen zugenommen, wobei wiederholt verhängnisvolle Angriffe und Zerstörungen des Eigentums der jeweils anderen Gruppe vorkamen.

Es ist mittlerweile ein offenes Gehemnis, dass die Koexistenz zwischen Christen und Muslimen in Tansania zum Problem geworden und dass das Bild des Landes getrübt ist.

Mehr Informationen zum Thema “Religiöser Extremismus und Gewalt in Tansania” finden sie unter arrowmissio-hilft.de/mrstudie63arrow

Nachricht von der pakistanischen Bischofskonferenz

von S. Sheeky

Wir, die pakistanische Bischofskonferenz, haben unsere zweite jährliche Versammlung im Renewal Center in Lahore abgehalten. Nach einer kurzen Reflektion, die das Leben der Kirche und der Menschen in unserem Land betrafen, würden wir gerne die folgende Nachricht an die Gemeinschaft richten…

Das Jahr der Barmherzigkeit

Seit dem Zeitpunkt, als Papst Franziskus sein Pontifikat angetreten hat, brachte er neues Leben in die Katholische Kirche, er gab ihr neue Kraft. Er rief das Jahr der Barmherzigkeit aus, das einen Akkord in den Herzen von Millionen von Katholiken auf der ganzen Welt angeschlagen hat. Die Pforte der Barmherzigkeit wurde nicht nur im Vatikan, sondern auf der ganzen Welt geöffnet. Viele Menschen sind zu Kirchen gepilgert und haben die Werke der Barmherzigkeit vollbracht, indem sie beispielsweise notleidenden Menschen geholfen haben.

Mutter Teresa, eine Heilige unserer Zeit, war eine wichtige Säule der Barmherzigkeit und leistete barmherzige Dienste für die Menschheit. Sie war eine großzügige Spenderin göttlicher Barmherzigkeit, weil sie für jeden da war, der sie brauchte. Für Mutter Teresa war Barmherzigkeit wie Salz, das ihrer Arbeit Geschmack verlieh, es war das Licht, das in der Dunkelheit schien. Abdul Sattar Edhi hat ebenfalls einen tiefen Sinn in der Liebe und Fürsorge für andere gesehen, die sich in seinem lebenslangen Dienst für die Menschen in Pakistan wiederspiegelt. Er beschloss seinen Mitmenschen zu helfen, indem er ihnen Zugang zu medizinischer Versorgung, einem 24 h Rettungsdienst, Waisenhäusern gewährte. Während des Jahres der Barmherzigkeit, trauern wir um Bruder Bischof Rufin Anthony. Er war ein Mann des Gebets und der Barmherzigkeit. Sein Tod erinnert uns daran, wie sehr wir gute Priester brauchen, die voller Gnade und Liebe sind. Wir beten für sein ewiges Leben und sind für seine Dienste an der Kirche sehr dankbar.

Wir danken allen, besonders denjenigen, die während des Jahres der Barmherzigkeit ihren Besitz mit anderen geteilt haben und bedürftigen Menschen geholfen haben. Wir bitten sie darum, ihre Arbeit weiterzuführen und ein Vorbild für andere zu sein.

Korruption und Armut

Korruption und Armut gehen Hand in Hand. Wenn die Korruptionsrate steigt, leidet die Wirtschaft eines Landes. Armut schwillt an und Wohlstand schindet dahin. Korrupte Menschen missbrauchen die finanzwirtschaftlichen Ressourcen und lassen die Gesellschaft in einen bodenlosen Abgrund aus Armut fallen. Sie werden immer reicher, während die breitere Bevölkerung immer ärmer wird. Sie verpassen keine Gelegenheit, um die finanziellen Quellen des Landes zu verschlingen. Sie sind wie Termiten der Armut, die die Wurzeln der Bäume der ökonomischen Produktion auffressen, sodass das Rad des Wohlstands immer langsamer wird. Es entsteht Raum für Bestechungen, Unrecht, Gesetzlosigkeit, Raub, Diebstahl und Morde. Chaos übersät den Staat. Die Verknüpfung zwischen Korruption und Terrorismus, Instabilität und Armut wird deutlicher in der Gesellschaft sichtbar. Die pakistanische Bischofskonferenz achtet deswegen darauf, dass die Regierung sich um das Chaos kümmert und jegliche Korruption verbannt.

Volkszählung

Die Bischöfe machen sich sorgen über die verspätete Volkszählung. Fristgerechte Zählungen sind wichtig, damit ein Land gut geleitet werden kann. Die pakistanische Bischofskonferenz ist darum bemüht die christliche Bevölkerung kennenzulernen, um ihnen spirituelle und soziale Dienste anbieten zu können. Seit Kurzem gibt es Gerüchte über die bevorstehende Volkszählung. Die Bischöfe halten Priester, Katechisten und Lehrer dazu an, die christliche Bevölkerung darüber zu unterrichten, dass ihre Namen registriert werden sollen. Die regionalen Führer, Caritas Mitarbeiter, Gerechtigkeits- und Friedenskommissionen und die regionalen Regierungsräte müssen dem betroffenen Amt dabei helfen, dass kein Christ / keine Christin bei der nächsten Zählung vergessen wird.

Die Minderheiten

Ein lobenswerter Schritt, der von der vorherigen Regierung eingeleitet wurde, ist, dass Studenten, die einer Minderheit angehören, Arbeitsmöglichkeiten erhalten, obwohl sie landesweit Diskriminierung erfahren. Wir unterstützen und befürworten die Regierung bei ihrem Vorhaben und überprüfen, ob es Unstimmigkeiten gibt, die von eigennützigem Interesse geleitet werden.

Christliche Heiratsverordnung von 1872 und die Scheidungsverordnung von 1869

Die Katholische Kirche sowie andere Konfessionen in Pakistan haben den Gesetzentwurf, der dem Parlament vorgelegt wird, gelesen und studiert. Dabei geht es um die Christliche Heiratsverordnung von 1872 und die Scheidungsverordnung von 1869.

Die Katholische Kirche sowie andere Konfessionen haben den Entwurf, mit der freundlichen Unterstützung von der Nationalen Katholischen Kommission für Gerechtigkeit und Frieden, gelesen. Die Lehren der Bibel, die christliche Tradition und gegenwärtige Meinungen wurden dabei beachtet. Die Lehren Jesu zu Heirat, Familie und Scheidung sind den pakistanischen Gesetzen ordnungsgemäß angepasst und können von Christen mit reinem Gewissen akzeptiert werden. Die Bischofskonferenz dankt allen Regierungen in Pakistan, den gewählten Mitgliedern der Nationalversammlung und dem Senat, den Anwälten und Theologen für ihre harte Arbeit, die sie seit über 10 Jahren leisten – auf dass das Gesetz akzeptiert und geändert wird. Wir hoffen, dass das Gesetz das Familienleben der Christen bereichert.

Ein Ruf nach Ruhe und Frieden

Ruhe und Frieden erscheinen seit Jahrzehnten wie ein weit entfernter Traum. Es scheint, dass das Dasein unseres Landes und die Ruhe sich verflüchtigt haben, verflüchtigt in den Äther des Extremismus, der gezielten Morde, des Terrorismus und der Unsicherheit. Der Missklang der Politiker und der unsozialen Aktionen, die aus verschiedenen Bereichen der Bevölkerung kommen, verschlechtern den Zustand der Ruhe und des Friedens in unserem Land.

Wir danken der pakistanischen Armee für ihre Bemühungen und Opfer, die sie während des Kampfes gegen den Terrorismus geleistet haben und laden alle politischen Führer dazu ein, sich für die Ruhe und den Frieden im Land stark zu machen.

Wir leben in Hoffnung

Wir sind Christen und glauben an den auferstandenen Herrn Jesus Christus. Er versichert uns, dass er immer und zu jeder Zeit mit uns ist, bis ans Ende aller Tage. Er ist auf unserer Seite, auch in den dunkelsten Momenten unseres Lebens. Wie auch immer der Weg aussehen mag, wir verlieren nicht unsere Hoffnung. Wir wissen, dass er an unserer Seite ist und den Weg mit uns geht. Pakistan hat Probleme, wie auch viele andere Länder sie haben. In einigen Fällen verängstigen uns die Probleme, aber wir beten dafür, dass unsere Führer das Richtige tun und die Wahrheit verteidigen. Wir bitten alle Christen darum, zu dem Wachstum und dem Fortschritt des Landes beizutragen. Pakistan ist unser Zuhause und wir werden immer loyale Bürger bleiben, die für die Entwicklung des Landes arbeiten. Möge Gott der Allmächtige unser Land und die Menschen darin segnen.

Pakistan Catholic Bishop’s Conference November 2016

We, the Pakistan Catholic Bishops’ Conference (PCBC), held our Second Plenary Annual Meeting in the Renewal Centre in Lahore last weekend of November, 2016. After having reflected prayerfully, on the issues that are affecting the life of the Church and the people of our beloved country, we would like to present the following message to our community and the people of good will:

Year of Mercy

Since the time, His Holiness Pope Francis began his Pontificate he has brought new life to the Catholic Church giving it new vigor and Mission. One step he took was to declare Extraordinary Jubilee, the Year of Mercy, which struck a chord in the hearts of millions of Catholics across the world. The Door of Mercy was opened not only in the Vatican but also in countries across the globe. People have frequented the Sacrament of Reconciliation and visited Churches in pilgrimages. They have increased Works of Mercy dramatically helping people in greater need.

Mother Teresa of Calcutta, a great saint of our time, has been a great pillar of mercy and service to humanity. She was a generous dispenser of divine mercy, making herself available for everyone. For Mother Teresa, mercy was the ‘salt’ which gave flavour to her work, it was the ‘light’ which shone in the darkness of the many who no longer had tears to shed for their poverty and suffering”. Abdul Sattar Edhi too instilled a deep sense of love and care for people that transitioned to his lifelong service to the people of Pakistan. Edhi took the resolve to help his fellow human beings by providing medical and basic facilities including the 24 hour ambulance service, shelter home, orphanages and several relief operations that belong solely to his credit. During this year of mercy, we are sad to lose a brother Bishop Rufin Anthony. He was a man of prayer and mercy. His death has reminded us of the need of good holy priests, full of mercy and love. We pray for his eternal rest and are grateful for his services to the Church.

We appeal to all, in particular to those who during the year of mercy have benefitted to share their richness with others, especially the youth and other people who in different parishes helped poor people in greater need, to continue the good works of mercy and be an example to the people around in their lives.

Corruption and poverty

Corruption and poverty go hand in hand. When malpractices of corruption rise, the economies of countries fall. Poverty starts swelling and prosperity begins dwindling. The corrupt go on conning the fiscal resources of the country by fair and foul guiles hurling the greater segment of the society into the bottomless abyss of poverty. They become richer and richer and the general public becomes poorer and poorer. They miss no chance to devour countries’ financial sources and the white ants of poverty start eating up the very roots of the trees of economic produce. Investments lose their pace and the wheel of prosperity slows down. Consequently, vacuums are created for abuses of bribery, injustice, lawlessness, robberies, thefts and killings. Melee and mayhem overtake the state. The nexus between corruption and terrorism, and instability and poverty becomes stronger and stronger in the societies. PCBC thus draws immediate attention of the government to take strong action to get rid of the existing chaos in the society and daringly wipe out every tint of corruption from the sacred face of our beloved motherland.

Census

Bishops expressed deep concern over the extraordinarily belated Census in the country. Timely Censuses are always important for the state’s good governance and better management. PCBC is keenly aspiring to know the Christian population and their ratio in Pakistan, our country, in order to conveniently provide them spiritual and social services. Since presently there are rumors of the upcoming Census in the near future, the Bishops urge the priests, the catechists and the teachers to educate the Christian populace to get their names registered in this process. The Local leaders, Caritas workers, Justice and Peace Commissions and the local government councilors must actively help the concerned department that no Christian is left out to be registered in the upcoming Census.

Minority Quota

One praiseworthy step taken by the previous government was the grant of quota system for minority students to avail employment opportunities against the unfortunate existing trend of discrimination. We strongly support the government to strictly sustain its implementation in face of the present tendency and keep proper check on irregularities caused by the people of vested interest.

The Christian Marriage Act of 1872 and The Divorce Act 1869.  

The Catholic Church and the other Churches of various denominations in Pakistan have taken keen interest in reading and studying the bill to be presented to the Parliament on the following two Acts: 1. The Christian Marriage Act of 1872 and 2. The Divorce Act of 1869.

The Catholic Church along with all the major denominations of Christians has studied the Draft Acts with the Secretarial help of National Catholic Commission for Justice and Peace (NCJP) so that the teachings of the Holy Bible, the Christian tradition and contemporary opinions are fully respected. The teachings of Jesus on marriage and the family are duly conformed to Pakistani laws of Marriage and, Divorce are such that Christians can accept with a clean conscience. The PCBC thanks all the governments of Pakistan, the elected members of the National Assembly and the Senate, the lawyers and theologians for their hard work for more than a decade to deliberate, change and accept the proposed Acts. We hope this will help Christian family life to grow.

A Call for Calm and peace

Calm and peace seems like a forgotten dream in the country since decades. It looks as if our country’s peaceful coexistence and calm have all evaporated into the ether leaving the country in the tight grip of the extremism, sectarian killings, target killings, terrorism, uncertainty and insecurity. Cacophony of the politicos and antisocial actions by various sections of the society are worsening the state of calm and peace in the country.

We salute Pak Army for its efforts and sacrifices for the fight against terrorism and invite all the political leaders to play their role to establish calm and peace in the society. However, we also remind the government of its duty to provide calm and peace to the citizens and pray that the people of good will may come forward to set the country on her peaceful and stable footings.

We live with Hope

We are Christians who believe in the Risen Lord Jesus. He assures us that He is with us at all times till the end of the ages. He is at our side, even in the darkest moments of our life. No matter what the trials are, we do not lose hope. We know we have Him at our side journeying with us. Pakistan has problems like many other countries of the world. In some cases our problems may frighten us, but we pray that our leaders will always do what is right and stand up for the truth. We appeal to all Christians and citizens of good will to contribute liberally to the growth and progress of the nation. Pakistan is our home and we will always be loyal citizens working for its development. May Almighty God bless our country and people!

Report:                                              S. Sheeky

Die Macht der Barmherzigkeit

Samir Nassar ist maronitischer Erzbischof von Damskus.

Samir Nassar ist maronitischer Erzbischof von Damskus.

Samir Nassar ist maronitischer Erzbischof von Damaskus. In einem Brief an missio berichtet er von der Lage in Syrien, vor welchen Herausforderungen das Land steht, aber auch wie vor Ort geholfen wird und was Barmherzigkeit bedeutet.

,,Die Gewalt, die Syrien auseinandergerissen hat und die das Land in die Farbe des Blutes seit fünf Jahren tränkt, ist auch eine Quelle der Barmherzigkeit.

1) Die Familie: Mit 12 Millionen Flüchtlingen und Binnenflüchtlingen sind alle gemeinnützigen Bewegungen und Maßnahmen nicht mehr der Situation entsprechend. Nur die Familie, das Rückgrat der orientalischen Gesellschaft, hat den Schock überwunden und lebt wieder wie zuvor. Sie spendet Trost, sie teilt und leistet Beistand.

Eine Solidaritätsaktion, an der 20 Personen in einem kleinen Raum teilgenommen haben, bestand darin, Brot zu teilen und jeder Einzelne erzählte von seinem Alltag. Diese Familien verkörpern Barmherzigkeit im wahrsten Sinne des Wortes, im Stillen und ohne eine Gegenleistung zu erwarten.

2) Die Priester aus allen orientalischen Kirchen, die ihre heilige Mission wegen des Krieges vernachlässigen mussten, diese Priester sind Sozialarbeiter, die im Dienste der armen Familien, und Familien, die einen Verlust erleiden mussten, stehen. Sie sind das barmherzige Gesicht Gottes. Anstatt zu fliehen, haben diese mutigen Priester ihre Mission gewissenhaft bis zum Ende fortgeführt. Fünf Priester haben ihr Leben der Vermittlung und der Sicherheit gewidmet. Zwei Bischöfe und vier weitere Priester versuchen bedürftigen Menschen Lebensmittel zu bringen.

3) Geistliche und Laien haben sich auf zwei wichtige Punkte konzentriert: auf die humanitäre und pädagogische Hilfe.

Humanitäre Hilfe: In Aleppo gibt es seit langer Zeit kein Wasser und keine Elektrizität mehr. Kerzen ersetzen die Elektrizität. Aber wie soll man ohne Wasser leben?

Hilfsorganisationen versorgen ältere und kranke Menschen mit Wasser. Sie suchen in den vorhandenen Brunner, bringen es zu den Zisternen, fahren durch Minengebiete, um einen Haushalt mit 20 Litern Wasser zu versorgen.

Die Restaurants du Coeur, die während der Wintermonate Nahrung und Kleidung an Bedürftige verteilen, versorgen diejenigen, die am meisten Not leiden. Die Helfenden im medizinischen Bereich ertragen schwerste Belastungen mit nur wenig Mitteln, und dennoch sehr viel Liebe.

Pädagogische Hilfe wird von anderen Gruppen in Damaskus organisiert. Dort erhalten Kinder, die durch den Krieg und die Gewalt traumatisiert sind, Unterstützung und Zuwendung. Ihnen wird in gemischt-religiösen Gruppen beigebracht, dass zwischen ihnen kein Unterschied herrscht und dass sie sich gegenseitig akzeptieren sollen – ein avantgardistischer Standpunkt, der das versteckte Gesicht der Kirche und den Weg der Zukunft zeigt.

Ein weiterer Punkt, der von den Jesuiten übernommen wurden, ist die Beschäftigung mit denjenigen Erwachsenen, die verzweifelt sind und das Land verlassen wollen.

4) „Bewegung der Brüderlichkeit“: im Zuge des Krieges zwischen Israel und Arabien (1967) hat Johannes Paul II eine Bewegung für Kriegsgeschädigte. Diese Bewegung kümmerte sich um die Produktion von Prothesen für körperlich benachteiligte Menschen. Diese Bewegung  ist während des Krieges zu einer wichtigen Notwendigkeit geworden, die den Tod vieler Menschen verhindern konnte. Unterstützt von Hilfsorganisationen der Kirche haben sie einen Badeort erschaffen, um den Leidenden einen Ort der Entspannung anbieten zu können. Das Gesicht des guten Samariters begeistern die Menschen in Syrien – Papst Johannes Paul II, das missionarische Genie der sozialen und medizinischen Versorgung.

5) Viele Initiativen offenbaren sich in der Gesellschaft des Heiligen Vincenz von Paul, der Bruderschaft Mariens oder Waisenhäusern oder Asylheimen, die überbevölkert sind. Aus diesem Fächer  aus Aktivitäten ist die Familie das wichtigste Zeichen, das den Glanz der Barmherzigkeit trägt, der das Überleben einer Kirche ermöglicht – und eines Landes, das sich auf dem Weg in Richtung Wiederversöhnung und Frieden befindet.”

Erzbischof Samir Nassar, maronitischer Erzbischof von Damaskus

 

Zur aktuellen Lage im Nord-Irak

A. Nissan, Direktor der Caritas Irak, berichtet über die aktuelle Lage im Irak.

Das Gebäude des Caritas Zentrums in Bartella wurde stark beschädigt.

Das Gebäude des Caritas Zentrums in Bartella wurde stark beschädigt.

Caritas Irak verfolgt sowohl die aktuelle Situation im Nord-Irak als auch die Kämpfe um Mossul weiter. Kürzlich befreite Gebiete werden ebenfalls beobachtet.

Caritas Irak hat ein Team gebildet, das die befreiten Gebiete besucht. Ziel des Besuchs ist es zu erfassen, wie groß die Zerstörung ist. Außerdem soll er darauf vorbereiten, wie der Wiederaufbau der Regionen aussehen soll, nachdem sich die Lage beruhigt hat und die Bomben und Minen entfernt wurden.

Hier ist eine kurze Zusammenfassung des Besuchs:

- Folgende Regionen wurden besucht:

Qaraqosh (Christliche Region in der Ninive-Ebene, 30 km südöstlich von Mossul entfernt )

Bartella (Christliche Region in der Ninive-Ebene, 27 km östliche von Mossul)

Telluskuf (Christliche Region in der Ninive-Ebene, 25 km nördlich von Mossul)

Baqofah (Christliche Region in der Ninive-Ebene, 25 km nördlich von Mossul)

So sieht das Caritas Center nach dem Befreiungskampf um Karakosch aus.

So sieht das Caritas Center nach dem Befreiungskampf um Karakosch aus.

Das Ausmaß der Zerstörung variiert und könnte einen Durchschnitt von 40-45% erreichen.

  • Die Infrastruktur muss erneuert werden (Wasser und Elektrizitätsnetzwerk)
  • Die Hauptstraßen sind zerstört
  • Einige der Familien haben ihre Heimatdörfer/Städte besucht, um nachzuschauen, ob ihre Häuser noch stehen. Die meisten mussten feststellen, dass ihre Häuser zerstört wurden. Viele von ihnen sind der Überzeugung, dass sie nicht mehr heimkehren können. Erst wenn die Restauration und der Wiederaufbau der befreiten Regionen abgeschlossen ist, wollen sie wieder zurück.
  • Caritas Irak hat eine Statistik erstellt, in der festgestellt wurde, dass 80% der Menschen zu ihrem Zuhause zurückkehren wollen. Bedingung ist, dass sie genügend Sicherheit haben und unter normalen Lebensbedingungen leben können.
Verwüstung und Zerstörung herrschen derzeit im Nord-Irak.

Verwüstung und Zerstörung herrschen derzeit im Nord-Irak.

 

Das Team besuchte die zwei Zentren von Caritas Irak, in Karakosch und Bartella. Die Schäden liegen ungefähr bei 50 %.

Caritas Irak plant …

… die notleidenden Familien weiterhin auf verschiedenen Wegen zu helfen

… spirituell und moralisch zu unterstützen

… die beiden Zentren neu zu eröffnen, wenn die Rechtslage geklärt ist und die Einwohner wieder zurückkehren

 

missio congratulates Bishop Joseph Arshad on his Priestly Silver Jubilee

25. Jubiläum von Bischof Joseph Arshad

25. Jubiläum von Bischof Joseph Arshad

His Excellency Dr. Joseph Arshad, Bishop of Faisalabad gracefully celebrated his PRIESTLY SILVER JUBILEE on 1st November 2016 to bless the Lord with endless gratitude at Sts. Peter and Paul Cathedral in Faisalabad. 

On this auspicious occasion, nearly one hundred priests from Faisalabad and neighboring dioceses con-celebrated the Jubilee Mass with Bishop Joseph Arshad. His Grace Msgr. Sebastian F. Shaw, the Archbishop of Lahore and Fr. Benjamin Shahzad, the Rector of Christ the King Major Seminary, the Capuchin and Dominican Provincials,  Fr. Nadeem Francis, and Fr. Pascal Paulus  assisted him at the altar. There were 150 hundred nuns present and 2,000 faithful attended the Holy Mass

The Celebration matched one of superb festivities. To this end, the organizing Committee had casted off no effort in the planning and preparation of the said celebration. It passed over no conceivable features to bestow splendor to the event. Nevertheless, a lion’s share of the contribution put in the success of the occasion by the members of preparatory teams consisting of the Vicar General, Fr. Kamran Taj, Fr. Patrick OP, Fr. Nadeem John, Fr. Zafar Iqbal, Fr. Pervaiz Gulzar, Fr. Francis Lazarus, Mr. Francis Yousaf and Mr, Farhan Lawrence, the Diocesan Caritas Executive Secretary, may also be not overlooked and are much appreciated. They all remained vigilant and on their heels right from the start till the ending of the holy event.

The sanctifying event commenced at 10.30 a.m. with warm reception to His Excellency. St. Joseph’s School band escorted him from the main entrance of the Cathedral to the entrance of Bishop’s House amongst mesmerizing beats of the drums, pleasing jingles of the bells and ecstatic tones of the flutes. As the Most Esteemed Celebrant appeared amidst the clergy, the religious and the faithful gathered together at Bishop’s House entrance, they warmly welcomed him with seething excitement. Thereafter, the Prelate was pompously led for the Jubilee Mass into the Cathedral in a solemn procession of the faithful, the clergy and the altar ministers. After the entrance hymn, Fr. Aftab James Paul gave detailed introduction of the celebration highlighting the accomplishments of the Celebrant and invited the assembly to devotedly pray for him by taking active part in the Jubilee Service. After a brief pause of silence, the Holy Eucharist was celebrated in a divinely environment. The skilled choir created heavenly atmosphere during the service.

Bishop Joseph Arshad created pin drop silence by telling his life story’s savory and fulfilling spells. He elaborated how prayer and persistence helped him overcome the ups and downs in his way. He subtly unfolded to his audience that persistence, prayer and hard work result in success. He requested the congregation to continue to pray for his priestly ministry so that he may faithfully serve the Lord and His people till the end.

Before the final blessing, Rev. Fr. Pervez Emmauel, read the Messages respectively sent by His Holiness Pope Francis, His Excellency Archbishop Ghaleb Moussa Badar, Apostolic Nuncio in Pakistan and His Excellency Bishop Theodore Mascarenhas, Secretary General of Catholic Bishops’ Conference of India. Rev. Fr. Kamran Taj, on behalf Bishop Arshad thanked all for joining him on the occasion of his priestly Silver jubilee and expressed his gratitude to all different committee members and all other people who in different ways contributed to the success of this great event.

Addressing the participants Mr. Cicil Shane Chaudhary, director of NCJP shared, “Firstly I congratulate His Excellency Dr. Joseph Arshad, bishop of Faisalabad on completing 25 years of his episcopal ordination. It is indeed a moment of great joy for his congregation, the Church and us since we are fortunate to have him as the Chairperson of NCJP, someone who in these years has not just served his people but has also acquired a vast international exposure as a Vatican Diplomat. His vision and guidance is a source of encouragement for the team at NCJP and we wish him many more years in his service to God and His people.”

Talking to Missio-Aachen, Mr. Shahid Anwar, diocesan coordinator at NCJP Faisalabad said, “I wholeheartedly congratulate His Excellency Bishop Dr. Joseph Arshad on his priesthood silver jubilee and pray that God bless him in his priestly ministry and wish a cherished life in the service of the Lord and His people. Since the episcopal ordination of Mgr. Dr. Joseph Arshad as bishop of Faisalabad diocese I found him very disciplined and dedicated. He is also serving as the Chairperson of the Catholic Commission for Justice and Peace (NCJP) and has been leading and guiding the commission through his divine wisdom and diplomatic skills. He has very good managerial skills and always believes in teamwork. He wants Faisalabad diocese to be an ideal diocese of Pakistan and for this purpose he is continuously working day and nights, and I believe that one day his dream will come true with his devotion and hard work.”

At the end of the Holy Eucharist, the people presented their token of love to their iconic shepherd expressing their deep love to him. The gift ceremony was followed by the second procession towards the Sacred Heart School auditorium for variety show and cake cutting ceremony that was concluded at 3.30 p.m. Then all enjoyed the festive lunch.

Report:  S. Sheeky  

missio gratuliert Bischof Joseph Arshad zum 25. Jubiläum

Bischof Joseph Arshad feierte im November sein 25. Jubiläum.

Bischof Joseph Arshad feierte im November sein 25. Jubiläum.

Joseph Arshad, Bischof von Faisalabad, feierte sein silbernes Jubiläum am 1. November in der St. Peter und Paul Kathedrale in Faisalabad. 100 Priester aus Faisalabad und benachbarten Bistümern nahmen an der Jubiläums-Messe teil. Mgsr. Francis Shaw, Erzbischof von Lahore und Bruder Benjamin Shahzad, Direktor des Christlichen King-Major Priesterseminars, Fr. Nadeem Francis und Fr. Pascal Paulus assistierten ihm am Altar. 150 Schwestern und 2.000 Gläubige haben an diesem Tag die Messe besucht. Korrespondet S. Sheeky berichtet von den Festivitäten.

Der Erfolg der Veranstaltung wäre ohne dieses Vorbereitungsteam nicht möglich gewesen: Generalvikar Fr. Kamran Taj, Fr. Patrick OP, Fr. Nadeem John, Fr. Zafar Iqbal, Fr. Pervaiz Gulzar, Fr. Francis Lazarus, Herr Francis Yousaf und Herr Farhan Lawrence und die Geschäftsführung der der diözesanen Caritas. Wir danken allen für ihre Unterstützung.

Die Zeremonie begann um 10.30 Uhr mit der Begrüßung des Bischofs. Die Sankt Joseph Schule eskortierte Bischof Arshad von dem Haupteingang der Kathedrale bis zu seinem Haus. Begleitet wurde der Weg von Trommeln, Glockenmelodien und Flöten. Als der Ehrengast inmitten des Klerus erschien, versammelten sich die Gläubigen vor dem Eingang zum Bischofshaus, um Bischof Arshad zu begrüßen. Danach wurde der Prälat zu der feierlichen Messe in der Kathedrale geleitet. Nach der Begrüßungshymne, führte Fr. Aftab James Paul in die Feierlichkeiten ein. Er erzählte von den Errungenschaften von Bischof Arshad und lud die Menge ein, für ihn zu beten. Nach einem kurzen Moment der Stille wurde die Eucharistie gefeiert. Dazu sang ein Chor und erzeugte damit eine himmlische Atmosphäre.

Bischof Joseph Arshad erzählte aus seinem Leben. Er erklärte wie Gebet und Beharrlichkeit ihm bei seinem Weg geholfen haben. Er erklärte, dass Ausdauer, Gebet und harte Arbeit in Erfolg resultieren. Er bat die Anwesenden für ihn zu beten, damit er seine Mission, dem Herrn und Seinem Volk zu dienen, bis zu seinem Ende durchhält.

Vor der letzten Segnung verlas Fr. Pervez Emmanuel Nachrichten vom Heiligen Vater höchstpersönlich und von Bischof Theodore Mascarenhas, dem Generalsekretär der indischen Bischofskonferenz. Im Auftrag von Bischof Arshad bedankte sich Rev. Kamran Taj bei allen für die Vorbereitungen des Silberjubiläums.

Der Direktor der NCJP (National Commission for Justice and Peace), Cicil Shance Chaudhary, sagte: „Zuerst möchte ich seiner Exzellenz Dr. Joseph Arshad, Bischof von Faisalabad für seine Arbeit in den letzten 25 Jahren danken. Es ist ein großer Moment für seine Gemeinde, die Kirche und uns, seit wir ihn als Vorsitzenden der NCJP haben. Jemanden, der in den letzten Jahren nicht nur seinen Leuten gedient hat, sondern sich auch als vatikanischer Diplomat bewiesen hat. Seine Visionen und seine Beratung ist eine Quelle der Ermutigung für das Team und wie wünschen ihm noch viele weitere Jahre, in denen er seinen Leuten und dem Herrn dienen kann.“

Shahid Anwar, diözesaner Koordinator bei der nationalen Kommission für Gerechtigkeit und Frieden Faisalabad sagte: „Ich gratuliere seiner Exzellenz Bischof Dr. Joseph Arshad zu seinem Jubiläum und bete, dass Gott ihn für seinen weiteren Weg segnet. Seit seiner Priesterweihe empfand ich Bischof Arshad als sehr diszipliniert und engagiert. Als Vorsitzender der Kommission für Gerechtigkeit und Frieden hat er die Kommission mit göttlicher Weisheit und diplomatischen Fähigkeiten geführt. Er hat sehr gute Managerqualitäten und glaubt Teamwork. Er wünscht sich, dass die Diözese Faisalabad als vorbildliche Diözese in Pakistan gilt. Deswegen arbeitet er Tag und Nacht an diesem Traum. Und ich glaube, dass dieser Wunsch eines Tages mit viel Hingabe und harter Arbeit in Erfüllung geht.“