Nguyen Van Ly bedankt sich für Ihre Unterstützung!

Nachdem der vietnamesische Priester und Menschenrechtsaktivist Nguyen Van Ly aus dem Gefängnis entlassen wurde, möchte er sich nun herzlich für Ihre Unterstützung bedanken: Postkarte_Front_300dpi_3mm_Beschnitt

“Mit Gottes Hilfe kann ich nun an die Diözese zurückkehren. Ich danke Gott und allen Unterstützern. Ich danke allen, die mir in den vergangenen Tagen geholfen und für mich gebetet haben.
Ich möchte Sie alle herzlich grüßen und werde für Sie mehrmals am Tag sowie in den Gottesdiensten beten.
Ich werde Sie, wie schon während meiner Zeit im Gefängnis, während des Gebets nicht vergessen.
In diesem Moment verspreche ich Ihnen, dass ich Sie für immer in Erinnerung behalte, Ihnen danke und mein ganzes Leben lang für Sie bete, auch später wenn ich mit Gott vereint bin.
Ich danke Ihnen und grüße Sie herzlich!”

Auch Reporter ohne Grenzen und missio möchten noch einmal Danke sagen!

Religiöse Autoritäten des Islams über Minderheiten in muslimischen Mehrheitsgesellschaften

Theophilus Bela aus Indonesien ist Protagonist der “Aktion Lebenszeichen” von missio für bedrängte Christen weltweit. Er hat uns jetzt einen Bericht geschickt von einem interreligiösen Treffen am 12. und 13. Mai in Tokio, das den vergangenen G-7-Gipfel in Japan begleitet hat. Wichtigster Inhalt der Unterredung war der Schutz von und das volle Staatsbürgerrecht von Minderheiten in muslimischen Mehrheitsgesellschaften. Am Ende des Beitrags steht ein Aktionsplan. Hier der Bericht von Theophilus Bela:

Aus dem Englischen übersetzt von Katrin Krips-Schmidt

Von links nach rechts: H.E Dr Mohammed Mataar al Kaabi, U.A.E, Chairman, General Authority of Islamic Affairs and Religious Endowments; Ayatollah Ahmad Moballeqi, IRAN, Rector, University of Islamic Religions; Dr. William Vendley, Secretary General, Religions for Peace; H.E. Shaykh Abdallah bin Bayyah, U.A.E, President, Forum for Promoting Peace in Muslim Societies and Co-Moderator, Religions for Peace; Hon. Mme Fatemeh Hashemi-Rafsanjani, IRAN, Secretary General, Women's Solidarity Association and Honorary President, Religions for Peace; and H.E. Dr. Abdullah al Matouq, KUWAIT, United Nations Secretary General's Humanitarian Envoy for Kuwait. Foto: missio / Theophilus Bela

Von links nach rechts: H.E Dr Mohammed Mataar al Kaabi, U.A.E, Chairman, General Authority of Islamic Affairs and Religious Endowments; Ayatollah Ahmad Moballeqi, IRAN, Rector, University of Islamic Religions; Dr. William Vendley, Secretary General, Religions for Peace; H.E. Shaykh Abdallah bin Bayyah, U.A.E, President, Forum for Promoting Peace in Muslim Societies and Co-Moderator, Religions for Peace; Hon. Mme Fatemeh Hashemi-Rafsanjani, IRAN, Secretary General, Women’s Solidarity Association and Honorary President, Religions for Peace; and H.E. Dr. Abdullah al Matouq, KUWAIT, United Nations Secretary General’s Humanitarian Envoy for Kuwait. Foto: missio / Theophilus Bela

Da Staatsoberhäupter aus den wichtigsten Volkswirtschaften der Welt in Japan zum G-7-Gipfel eintreffen, sind vom 12. bis zum 13. Mai in Tokio weltbekannte religiöse Anführer aus dem Nahen Osten zusammengekommen, um die volle Staatsbürgerschaft für alle Gemeinschaften in Staaten mit einer muslimischen Bevölkerungsmehrheit voranzubringen. Dies sei, so erklärten sie, ein unersetzbarer Beitrag zur Verhinderung und Umwandlung des gewalttätigen Extremismus, der Islamophobie und der Fremdenfeindlichkeit.

Die hochrangige internationale Beratung wurde von der UN-Initiative Allianz der Zivilisationen (UNAOC) sowie von Religions for Peace unter dem Motto organisiert: Partnerschaft mit religiösen Führern des Nahen Ostens zur Förderung des Schutzes von Minderheiten in Staaten mit einer muslimischen Bevölkerungsmehrheit. Gastgeber der Besprechung war Religions for Peace Japan. Gijun Sugitani, der höchste Mönch der buddhistischen Tendai- Schule in Japan und Vorsitzender von Religions for Peace, erklärte, dass die Ausrichtung der Anhörung ein Ausdruck der Solidarität zwischen den religiösen Führern Japans und denen des Nahen Ostens sei.

Alle anwesenden islamischen Gelehrten stimmten der grundlegenden Bedeutung einer eindeutigen Festlegung der ursprünglichen islamischen positiven Ausrichtung auf friedliche pluralistische Gemeinschaften mit einer vollen Staatsangehörigkeit für alle zu, wie es in der Erklärung von Marrakesch steht

Die Veranstaltung in Tokio brachte mehr als 60 ranghöchste muslimische Führer aus dem Nahen Osten und aus Nordafrika zusammen sowie international anerkannte bedeutende geistliche Oberhäupter aus anderen Traditionen. Die Beratung bestätigte erneut die vor kurzem verabschiedete Erklärung von Marrakesch, die am 27. Januar 2016 unter der Schirmherrschaft von Seiner Majestät König Mohammed VI. von Marokko und der Leitung von Scheich Abdallah bin Bayyah, dem Präsidenten des „Forums zur Förderung des Friedens in muslimischen Gesellschaften“ (Forum for Promoting Peace in Muslim Societies) mit Sitz in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten herausgegeben wurde. Die Erklärung von Marrakesch stützte sich auf die historische Gemeindeordnung von Medina, eine grundlegende Quelle des Islams, die allen Muslimen viel bedeutet. Sie stellt deutlich die islamische Bereitschaft zur vollen Staatsangehörigkeit religiös unterschiedlicher Gemeinschaften in Gesellschaften mit muslimischen Bevölkerungsmehrheiten klar.

Mehr lesen

Danke für Ihre Solidarität: Nguyen Van Ly ist frei!

Pater Ly bei der Ankunft in der Diözese Hue.

Pater Ly bei der Ankunft in der Diözese Hue.

Nguyen Van Ly wurde am 21. Mai in Vietnam aus dem Gefängnis entlassen. Ihre Unterschrift hat mit zu dem internationalen Druck auf die vietnamesische Regierung beigetragen. Reporter ohne Grenzen und missio Aachen bedanken sich deshalb ganz herzlich für Ihre Unterstützung! Nguyen Van Ly saß insgesamt vier Mal in Haft und verbrachte insgesamt 25 Jahre seines Lebens im Gefängnis, weil er sich für Demokratie, Informations- und Religionsfreiheit in seinem Heimatland Vietnam einsetzte. Durch Ihre Unterschriften haben Sie Solidarität mit Nguyen Van Ly gezeigt und haben dazu beigetragen, dass er freigelassen wird.
Nguyen Van Ly ist aber nicht der einzige Menschenrechtsaktivist, der zu Unrecht eine Haftstrafe absitzen musste. Viele weitere Journalisten, Blogger, Priester und Ordensleute leben nicht in Freiheit, weil sie für die Menschenrechte kämpfen, nicht nur in Vietnam – sondern weltweit. Wir werden uns weiter für Sie einsetzen.

Weitere Informationen zu Vietnam sind unter folgenden Links zu finden:

Missio:
www.missio-hilft.de/de/laender-projekte/asien/vietnam/

Reporter Ohne Grenzen:
www.reporter-ohne-grenzen.de/vietnam
t1p.de/2o8d

Zu Menschen, die sich für ein friedliches Miteinander einsetzen, gehört auch Jacques Mourad. Pater Jacques Mourad ist syrisch-katholischer Priester. Sein Leben widmet er dem Frieden zwischen Christen und Muslimen. Das provoziert die Terroristen des sogenannten „Islamischen Staates“. Sie entführten ihn. Nach fünf Monaten kann er im Oktober 2015 fliehen. Seitdem arbeitet er noch intensiver für Frieden, Versöhnung und einen gemeinsamen Alltag von Christen und Muslimen im Nahen Osten. Wir würden uns freuen, wenn sie Jacques Mourads Vision unterstützen würde. Sie können ihm eine Karte schreiben – die Karte als pdf finden Sie unter www.missio-hilft.de/media/aktion/lebenszeichen/Karte-Bedraengte-Christen-Pater-Mourad.pdf

Bui Thanh Hieu berichtet auf der re:publica über Diskriminierung von Bloggern in Vietnam

2016-05-03 Republica missio-Panel (1)

Johannes Seibel (missio) führt in das Thema ein. | © Ralf Simon, missio Aachen

Einer der bekanntesten vietnamesischen Blogger ist Bui Thanh Hieu (44). Am 3. Mai berichtete er auf der re:publica 2016 im Talk “#freeLy: Blogger und die Einschränkung von Informations- und Religionsfreiheit in Vietnam” über die dortige Diskriminierung von Andersdenkenden. Unter dem Namen “Der Windhändler” (Nguoi Buon Gio) schreibt er seit 2005 über politische und gesellschaftliche Themen und wurde dafür mehrfach verhaftet. Inzwischen lebt er in Berlin. 

Das Gespräch zwischen Christian Mihr (Reporter ohne Grenzen) und Bui Thanh Hieu gibt es auch hier als Audio-Datei zum Nachhören.

Du blogst aus dem Exil in Berlin. Worüber?
Ich schreibe über politische Vorgänge in Vietnam, also Korruption und Tyrannei, aber auch über Polizeigewalt und Umweltprobleme. In meinen letzten Beiträgen ging es um das massenhafte Fischsterben vor den Provinzen Ha Tinh und Hue. Ich vermute, die Ursache waren Chemieabfälle des ansässigen Stahlwerks Formosa. Doch die Regierung tut nichts, um den Fall aufzuklären.

Wie entdeckst du solche Themen?
Früher habe ich im Internet von Ausschreitungen gelesen und bin hingefahren, um mir selbst ein Bild zu machen. Als ich bekannter wurde, kamen die Leute auf mich zu. Sie riefen mich an, wenn Festnahmen angekündigt waren und baten mich, darüber zu berichten.

Wie kannst du das verifizieren – sie könnten dich doch anlügen?
Warum anlügen? Ich habe sogar gefilmt, wie Polizisten auf Journalisten eingeschlagen hatten. Sie hatten Pfefferspray und Schlagstöcke eingesetzt. Ich habe das mit eigenen Augen gesehen. Oft bin ich schon vor der Polizei zu den Leuten gefahren, um den ganzen Einsatz mitzubekommen.

Hast du einen professionellen journalistischen Background?
Nein, ich habe nur einen allgemeinen Schulabschluss und mich danach als normaler Arbeiter durchgeschlagen. Ich habe gemerkt, dass die Leute viel zu sagen haben, es aber nicht konnten. Die Journalisten haben sich auch nicht für sie eingesetzt, weil die vietnamesische Presse dem Regime untersteht. Also habe ich es getan.

Wie viele lesen deine Berichte?
Ich habe einen Blog, ansonsten nutze ich Facebook. Dort folgen mir über 50.000 Leute. Den Klickzahlen nach habe ich noch mehr regelmäßige Leser. Aber sie trauen sich nicht, meine Seite öffentlich zu “liken”, weil sie Sorge haben, sich damit verdächtig zu machen. Das Regime hasst die Direktheit, mit der wir Blogger über viele Themen schreiben. Daher bleibt uns nur das Internet. Ohne das Internet wären wir machtlos.

Ist es schwerer, von Deutschland aus zu arbeiten?
Nein, gar nicht. Ich bekomme ein großzügiges Autorenstipendium von der PEN Stiftung. Auch meine Frau und mein zehnjähriger Sohn leben bei mir. So kann ich mich ganz auf das Schreiben konzentrieren. Ich habe hier schon drei Romane geschrieben, zwei wurden ins Englische übersetzt.

Wie kam es dazu, dass du nun ausgerechnet in Berlin bist?
Ich wurde 2010 eingeladen, einen meiner Texte in Deutschland vorzulesen. Nach meiner Rückkehr wurde ich in Vietnam mehrmals verhaftet, für je zehn oder fünfzehn Tage. Daraufhin bot mir die PEN-Stiftung das Writers-in-Exile Stipendium an.

Leidet deine Familie in Vietnam unter deiner Arbeit?
Meine Familie wird ständig von der Polizei aufgesucht und dafür beschimpft, dass sie mich nicht besser erzogen oder belehrt haben. Sie beschuldigen meine Familie dafür, dass ich angeblich reaktionär sei und die Regierung stürzen will.

Sie könnten aufhören zu bloggen und Ihrer Familie eine Menge Leid ersparen.
Ich glaube, dass diese Arbeit getan werden muss, wenn nicht jetzt, dann im nächsten Leben. Wäre ich kein Blogger, würden die Probleme vielleicht noch größer werden. Das Schöne ist, dass mich meine Familie unterstützt. Meine Mutter war 83, als die Polizei mich verhaftete. Zu den Polizisten sagte sie: “Meinen Sohn trifft keine Schuld. Ich bin stolz auf das, was er getan hat.”

Unterzeichnen auch Sie die Petition von missio und Reporter ohne Grenzen für den inhaftierten katholischen Priester und Blogger Nguyen Van Ly, der stellvertretend für viele weitere Menschenrechtsaktivisten steht.

Pressefreiheit in Pakistan in Gefahr – Constitution itself curbs freedom of Press

Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai hat der pakistanische Menschenrechtler S. Sheeky einen Beitrag für missio Aachen geschrieben. Journalisten werden mit Hilfe der Blasphemiegesetze eingeschüchtert. Täter, die Journalisten angreifen, werden nicht bestraft:

The freedom of press is a precious privilege that no country can afford to forgo; it is the fundamental right that affords the citizen their right to information and acts as a vigilante force against tyranny and state atrocities. Freedom of the press is the cornerstone of every democracy.

However, in states where democracy is little more than fascism behind a façade of democracy, press freedom is the first casualty. And, this is the story of Pakistan today.

However, in states where democracy is little more than fascism behind a façade of democracy, press freedom is the first casualty. And, this is the story of Pakistan today. May 3 is World Press Freedom Day. The 2016 theme is “Access to Information and Fundamental Freedoms – This Is Your Right!”On this occasion, the UN Secretary-General Ban Ki-Moon, has, in a message said, “On this World Press Freedom Day, I urge all Governments, politicians, businesses and citizens to commit to nurturing and protecting an independent, free media. Without this fundamental right, people are less free and less empowered. With it, we can work together for a world of dignity and opportunity for all.”

Mehr lesen

re:publica: Blogger und die Einschränkung von Informations- und Religionsfreiheit in Vietnam

Finale der re:publica 2015 am 07.05.2015 in der STATION Berlin. Copyright: re:publica/Gregor Fischer

Finale der re:publica 2015 am 07.05.2015 in der STATION Berlin.
Copyright: re:publica/Gregor Fischer

Wir sind dabei!

Am 3. Mai um 16:45 Uhr führen missio Aachen gemeinsam mit Reporter ohne Grenzen und dem vietnamesischen Blogger Bui Thanh Hieu eine Podiumsdiskussion zum Thema “#freeLy: Blogger und die Einschränkung von Informations- und Religionsfreiheit in Vietnam” auf der re:publica 2016.

Nominell gewährt Vietnam seinen Bürgern die Ausübung aller Menschenrechte einschließlich Meinungs- und Religionsfreiheit. Die Realität im sozialistischen Staat sieht anders aus. Medien werden streng zensiert, religiöse Gruppen reglementiert und Demokratie eingeschränkt. Unter diesen Bedingungen wurden Blogs zu den bedeutendsten Medien für unabhängige Information und Debatten. Blogger mit kirchlich-christlichem oder anderem religiösen Hintergrund sind in der vietnamesischen Blogosphäre stark vertreten. Oft bringen Blogger große persönliche Opfer. Die vagen Formulierungen im Strafrecht erlaubt es den Behörden, unerwünschte Personen unkompliziert zu inhaftieren.

Medien und Internet in Vietnam unterliegen einem strengen System der Vorzensur durch das Propagandaministerium. Schwammige Strafgesetze wie Artikel 258 gegen den “Missbrauch demokratischer Freiheiten” ermöglichen es, Journalisten zu inhaftieren. Regierungskritik ist verboten und die kommunistische Partei verfolgt Blogger und unabhängige Journalisten hartnäckig, oft auch mit brutaler Gewalt und unter Zuhilfenahme krimineller Gruppen.

Blogs und soziale Medien sind häufig nur durch Zensurumgehungssoftware zugänglich. Die meisten Internetunternehmen sind in staatlichem Besitz und arbeiten eng mit den Zensurbehörden zusammen. So können viele Blogger nur im Exil frei arbeiten.

Kirchen und Religionsgemeinschaften werden von den staatlichen „Büros für religiöse Angelegenheiten“ streng kontrolliert. Für alle religiösen Versammlungen außerhalb von Gottesdiensten von über sieben Personen, für die Reparatur und den Neubau von Kirchen bzw. Tempeln, die Priesterweihe oder Auslandsreisen von Geistlichen müssen Genehmigungen eingeholt werden. „Administrative Haft“, Hausarrest und Zwangsumsiedlung in abgelegene Gegenden werden häufig verhängt, um kritische Gläubige und Geistliche mundtot zu machen. Ein besonderes Problem sind die Konflikte um die Nutzung von Land, dass der Kirche gehört, aber dessen Nutzung vom sozialistischen Staat kontrolliert wird.

Religiöse  Blogger werden vom Regime doppelt diskriminiert. Stellvertretend für viele steht der Fall von Nguyen Van Ly, der als Blogger und katholischer Priester immer wieder über die Einschränkung bürgerlicher Freiheiten schrieb und eine Stärkung der Demokratie forderte.

Anlässlich der gemeinsamen Kampagne von missio Aachen und Reporter ohne Grenzen zur Freilassung von Nguyen van Ly bietet die Session Bui Thanh Hieu Raum dazu, die Lage in Vietnam, die Rolle von Bloggern und Online-Medien sowie der Religion kritisch zu diskutieren.

Bui Thanh Hieu, ein vietnamesischer Blogger, der seit 2005 als „Nguoi Buon Gio“ (Der Windhändler) auf seinem Blog über politische Entwicklungen und allgemeine gesellschaftliche Themen schreibt. Obwohl die Regierung versucht immer wieder den Zugriff zu seinem Blog zu verhindern, wird der Blog von bis zu 15.000 Personen gelesen – täglich. Mithilfe von Filmen, Fotos und kurzen Texten dokumentiert er Menschenrechtsverletzungen. Durch seinen Blog ist er einer der bekanntesten Blogger Vietnams geworden. Schon mehrfach war Bui Thanh Hieu wegen seiner Aktivitäten in Haft – zuletzt 2013. Auf Einladung der Stadt Weimar konnte er Vietnam verlassen.

Vietnam steht auf Platz 175 von 180 Staaten auf der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen. 14 Blogger sitzen derzeit im Gefängnis. 2014 befanden sich drei vietnamesische Blogger unter den 100 Helden der Pressefreiheit. Das Land zählt außerdem zu den größten Feinden des Internets.

Die Englische Version dieses Textes finden Sie hier.

Unterschreiben auch Sie die Petition für die Freilassung von Nguyen Van Ly!

Christian and muslim Activists want hate material be removed from Textbooks in Pakistan

A Report by S. Sheeky

Vertreter verschiedener Religionen besprechen am 30. März 2016 in Karachi, wie Schulmaterialien so gestaltet werden können in Pakistan, dass sie nicht mehr religiöse Intoleranz lehren. Davon würden auch verfolgte und bedrängte Christen profitieren. missio Aachen unterstützt solche Bestrebungen. Foto: NCJP

Vertreter verschiedener Religionen besprechen am 30. März 2016 in Karachi, wie Schulmaterialien so gestaltet werden können in Pakistan, dass sie nicht mehr religiöse Intoleranz lehren. Davon würden auch verfolgte und bedrängte Christen profitieren. missio Aachen unterstützt solche Bestrebungen. Foto: NCJP

A conference “Uprooting religious in-tolerance through formal education in Pakistan” was organized by Pakistan Institute of Labour Education and Research, PILER, and National Commission for Justice and Peace (NCJP), an Institution of the Pakistan Catholic Bishopsconference, here at Karachi on 30th March, 2016. The speakers strengthened the need for formal education and removing hate based content from the text books in public schools. They noted that if society of Pakistan has to progress and express before the rest of the world that we are a peaceful and co-existent society, the structure of school education needs to be changed and curriculum has to be replaced. NCJP on the occasion also launched a booklet they have compiled on the hate content in the text books of courses of History, Social Sciences, Pakistan Studies, and Urdu and so on.

The participants of conference observed one minute silence in solidarity with the victims of Lahore bomb attack.

Shahida Rahmani, MNA, PPP, said that teachings of Islam are wrongly preached and wrongly transmitted; she added that Islam is religion which upholds rights of people equally, it asks followers to get education and explore the universe which will come through modern education. Islam tells exclusively for character building of the people in society. We need improve upon Madaris and bring them fold of public schools system, she maintained.

Mehr lesen